So hilft Sab Simplex

Sab Simplex Tropfen

So helfen Sab Simplex Tropfen Babys und Kleinkindern

Gerade bei Babys und noch sehr kleinen Kindern können Blähungen ein echtes Problem darstellen – und zwar nicht nur für das betroffene Kind selbst, sondern auch für die Eltern. Bekanntlich sind die erste drei Lebensmonate besonders kritisch. Dann leiden nämlich ausgesprochen viele Babys an Blähungen. Bei etwa zehn bis 30 Prozent kommt es zu stärkeren, mitunter kolikartigen Schmerzen.

Du kennst das wahrscheinlich bereits, schließlich sind Blähungen im ersten Lebensjahr nun weiß Gott keine Seltenheit. Und mit Sicherheit kennst du auch die Folgen, die das haben kann. Das Kleine fühlt sich durch die Blähungen oder auch durch ein Völlegefühl einfach unwohl und fängt an zu schreien bzw. zu quengeln.

Seit unser Kleiner auf der Welt ist war das auch öfters der Fall und ist ganz normal bei kleinen Kinder. Für uns war es auch manchmal sehr stressig und wir haben Verschiedenes versucht. Was aber tun, um das zu lindern oder dem gar vorzubeugen? Das Medikament Sab Simplex war uns da eine wertvolle Hilfe und hat sowohl dem Kind als auch uns, den Eltern das Leben deutlich leichter gemacht.

Im Folgenden will ich dir erklären, wie Sab Simplex funktioniert und worauf du unbedingt achten solltest. Zusätzlich gebe ich dir ein paar Tipps, wie du es anwenden kannst und was du sonst gegen Blähungen tun kannst.

Sab Simplex Tropfen

 

Was sind die Inhaltsstoffe von Sab Simplex und wie wirkt es?

Es handelt sich dabei um ein apothekenpflichtiges, aber rezeptfreies Arzneimittel, das zur Behandlung von Funktionsstörungen des Magen-Darm-Trakts dient. Der zentrale Wirkstoff heißt Simeticon. Dieses Simeticon ist eine chemische Verbindung, die als Arzneistoff in die Gruppe der Carminativa, also der Stoffe gegen Blähungen, eingeordnet wird.

Anfangs war ich skeptisch, ob der Kleine wirklich schon Medikamente nehmen sollte. Die Wirkungsweise ist aber nach meiner Recherche sehr unbedenklich. Hier erkläre ich es dir.

So wirkt Sab Simplex

Es funktioniert als eine Art Entschäumer und auf einer rein physikalischen Grundlage. Der Wirkstoff wird demnach nicht vom Körper aufgenommen, sondern unverändert wieder ausgeschieden, nachdem er seine Arbeit getan hat. Er ist damit ungemein gut verträglich und hat praktisch keine Nebenwirkungen.

Um die Funktionsweise von Simeticon und damit auch von Sab Simplex im Detail zu verstehen, muss man sich kurz vergegenwärtigen, was beispielsweise Blähungen, die neben dem Völlegefühl mit Abstand am häufigsten auftretende Störung des Magen-Darm-Trakts, eigentlich sind.

Die Antwort darauf lautet: Blähungen sind nichts anderes als Luft- und Gasansammlungen im Magen bzw. im Darm.

Sie entstehen durch den Verzehr sogenannter blähender Lebensmittel wie beispielsweise Obst, durch zu hastiges essen, bei dem oftmals mehr Luft als nötig mit in den Magen gelangt, oder durch Darmgase, die eine ganz natürliche Folge des Verdauungsprozesses darstellen.

Der Wirkstoff Simeticon setzt nun genau bei diesen Gasen und der überschüssigen Luft an. Er ist nämlich in der Lage, beides aufzulösen und die mit den Blähungen verbundenen Symptome mindestens zu lindern.

In den allermeisten Fällen sind Blähungen eine harmlose Angelegenheit, die zwar unangenehm ist, wegen der man sich aber keine Sorgen machen muss. Das gilt explizit auch für Babys und Kleinkinder. In den ersten Lebensmonaten treten gerade bei Babys sehr häufig Blähungen auf.

Verantwortlich dafür ist die Milch, mit der sie ernährt werden – und zwar unabhängig davon, ob das Kleine nun gestillt oder mit der Flasche gefüttert wird. Da der Verdauungstrakt eines Säuglings noch nicht komplett ausgebildet ist, kann es sein, dass die Milch einen zähflüssigen Schaum bildet. Dieser bleibt über einen relativ langen Zeitraum im Magen erhalten, da er sich nur sehr langsam und sehr träge weiter bewegt.

In diesen Schaum sind zwangsläufig viele Luftblasen mit eingeschlossen, die dann zu Blähungen führen. Das Simeticon in Sab Simplex löst bereits kurz nach der Einnahme diesen Schaum auf und sorgt damit für ein baldiges Wohlbefinden.

Woran genau lassen sich bei Babys Blähungen erkennen?

Da Babys und sehr kleine Kinder ja noch nicht sprechen können, kommunizieren sie auf andere Art und Weise mit ihrer Umwelt und insbesondere mit ihren Eltern.

Haben sie beispielsweise Schmerzen oder fühlen sich sich aus anderen Gründen unwohl, weinen oder schreien sie. Gerade regelrechte Schreiattacken sind oftmals ein deutlicher Hinweis auf Blähungen.

Das Gleiche gilt natürlich für ein im wahrsten Sinne des Wortes aufgeblähtes und damit deutlich vergrößertes Bäuchlein. Vor allem in den ersten drei bis fünf Lebensmonaten sind Blähungen sehr häufig und vollkommen normal.

Sie sind für das Kleine zwar äußerst unangenehm, jedoch besteht deswegen kein Grund zur Panik. Es handelt sich dabei definitiv nicht um eine Erkrankung, sondern um einen normalen Entwicklungsprozess.

Lösen sich die Blähungen auch nach der Gabe eines Medikaments wie Sab Simplex nicht auf und sind womöglich noch mit Fieber oder weiteren Symptomen verbunden, solltest du allerdings unbedingt einen Kinderarzt aufsuchen.

In welchem Alter sollte Sab Simplex angewendet werden?

Es gibt keinerlei Altersbeschränkungen, was die Verwendung von Sab Simplex angeht. Es kann praktisch von Geburt an verabreicht werden, sollte das notwendig sein.

Es eignet sich damit auch ideal, um die von den Eltern zumeist gefürchteten Dreimonatskoliken, welche in den ersten drei Lebensmonaten auftreten können, behandeln und lindern zu können.

Bis zu einem Drittel aller Säuglinge und Flaschenkinder sind in Deutschland davon betroffen. Die heftigen Schreiattacken, die sie mit sich bringen, stellen nicht selten eine enorme Nervenbelastung für die Eltern dar, die dadurch schon mal an ihre Grenzen geraten können. Mit Sab Simplex lassen sich diese Dreimonatskoliken optimal behandeln. Das Medikament sorgt so auch wieder für Entspannung in der gesamten Familie 😉

Wie verwendet man Sab Simplex am besten?

Das Medikament Sab Simplex ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, die sich im Wirkstoff und damit der Funktionsweise allerdings nicht unterscheiden.

Zur Verfügung stehen Weichkapseln, Kautabletten und Tropfen. Während sich die ersten beiden Varianten für größere Kinder und Erwachsene eignen, kommen für Säuglinge und Kleinkinder selbstverständlich nur die Tropfen in Frage. Auf letztere und die dazugehörige Dosierung will ich nun näher eingehen.

Die richtige Dosierung

Sind Blähungen oder auch ein Völlegefühl angezeigt, empfiehlt der Hersteller die Gabe von 15 Tropfen, das entspricht in etwa 0,6 Milliliter an Flüssigkeit, pro verabreichtem Fläschchen an Nahrung. Das ist also sehr wenig aber trotzdem wirksam.

Bei Flaschenkindern

Die Tropfen können dabei problemlos mit der Milch vermischt werden. Sab Simplex in Tropfenform vermischt sich grundsätzlich mit anderen Flüssigkeiten sehr schnell und ohne Rückstände. Im Anschluss kann dann wie gewohnt per Flasche gefüttert werden. Das Baby nimmt das Medikament also ganz natürlich mit der Nahrung auf.

BILD von Sab beim träaufeln in die Flasche!

Bei Stillkindern

Wird das Kleine hingegen noch gestillt, braucht es natürlich einen Plan B. Die Tropfen lassen sich ja schlecht der Muttermilch in der Brust beimischen. Der Hersteller empfiehlt deshalb die Verwendung eines kleinen, weichen Plastiklöffels mit dem wiederum 15 Tropfen vor dem Stillen in den Backentaschen des Babys platziert werden, von wo aus das Präparat dann über den natürlichen Schluckreflex in den Magen-Darm-Trakt gelangt.

Bei Kleinkindern

Bei Kleinkindern, die bereits Babynahrung oder Breis zu sich nehmen, sind ebenfalls 15 Tropfen nach jeder Mahlzeit angezeigt. Auch hier bietet sich natürlich das direkte Vermengen mit der Nahrung an.

Mein Tipp für Quengelphasen

In den Phasen, in denen die Kleinen quengeln und Sprünge machen hat uns Sab auch super weitergeholfen. Ist der Kleine nur am schreien und quengeln braucht er in der Regel viel Körpernähe und Wärme. Zusätzlich kann man auch noch 2-3 Tropfen Sab auf den Schnuller geben. So beruhigt sich das Baby ein bisschen und kann sich besser erholen.

Eignet sich Sab Simplex auch für größere Kinder und Erwachsene?

Die Antwort darauf lautet ganz klar ja. Sab Simplex ist kein Medikament, das speziell nur für Babys entwickelt wurde. Es dient allgemein der Behandlung von Blähungen oder einem Völlegefühl und funktioniert selbstverständlich auch bei größeren Kindern und Erwachsenen.

Wie bereits angedeutet, bieten sich dabei andere Darreichungsformen, insbesondere Kapseln, an. Aber auch die Tropfen können von jedem Menschen unabhängig von seinem Alter eingenommen werden. Allerdings erhöht sich dann natürlich die Dosierung, um die gewünschte Wirkung tatsächlich erzielen zu können. Vor der Einnahme sollte man deshalb unbedingt den Beipackzettel mit den Dosierungsempfehlungen lesen. Da dieses Medikament also von jedem im Haushalt lebenden Menschen verwendet werden kann, ist es auch besonders praktisch und eignet sich optimal zur Ergänzung der Hausapotheke.

Hier noch ein Video zur weiteren Verwendung von Sab Simplex auch bei Erwachsenen:

Welche Nebenwirkungen hat Sab Simplex? Was sollte man beachten?

Grundsätzlich gilt ja bei Medikamenten, dass sie außer den gewünschten Wirkungen eben auch Nebenwirkungen haben können. Bei Sab Simplex sind bislang allerdings keinerlei Nebenwirkungen beobachtet worden. Mit anderen Worten: Es gibt offenbar schlicht keine Nebenwirkungen bei diesem Präparat.

Freilich ist es möglich, dass es mit anderen Medikamenten reagiert und sogenannte Wechselwirkungen entstehen. Ob dies der Fall ist, hängt natürlich von den Medikamenten ab, die zusätzlich eingenommen werden. Es empfiehlt sich daher vor dem Kauf von Sab Simplex den Apotheker nach möglichen Wechselwirkungen zu fragen.

Nicht eingenommen sollte das Präparat übrigens werden, wenn eine Unverträglichkeit oder eine Allergie gegenüber seinem Wirkstoff Simeticon vorliegt. Grundsätzlich handelt es sich bei Sab Simplex aber um ein sehr unproblematisches Medikament, das in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle sehr gut vertragen wird und bei richtiger Anwendung auch zu keinen gesundheitlichen Problemen führt. Das liegt im Wesentlichen daran, dass der zentrale Wirkstoff wie bereits beschrieben nicht vom Körper aufgenommen, sondern unverändert wieder auf natürlichem Weg ausgeschieden wird.

Wer stellt Sab Simplex eigentlich her?

Sab Simplex wurde von dem amerikanischen Pharmakonzern Pfizer hergestellt, der Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA gegründet wurde und seit 1958 auch in Deutschland aktiv ist. Zwischenzeitlich beschäftigt der global agierende Konzern hierzulande mehr als 2 000 Mitarbeiter. Der Hauptsitz in Deutschland befindet sich in Berlin. Weiter Standorte sind Karlsruhe, Freiburg und München.

Pfizer gehört weltweit zu den größten und bekanntesten Pharmaunternehmen. In seinem Sortiment an rezeptfreien Medikamenten finden sich beispielsweise die weit verbreiteten Spalt Schmerztabletten oder auch die Baldriparan Beruhigungstropfen. Für Aufsehen sorgte Pfizer, als es 1998 das Potenzmittel Viagra auf den Markt brachte, das schnell zu einem wahren Verkaufsschlager wurde. Von daher empfehle ich hier ganz klar Sab von Pfizer und keine Generika anderer Firmen. Unsere guten Erfahrungen haben wir mit diesem Medikament gemacht und hier beschrieben.

Welche Alternativprodukte gibt es zu Sab Simplex?

Sab Simplex ist zweifelsohne das mit am meisten verbreitete Medikament seiner Art, das sehr gerne auch von Ärzten, Apothekern und vor allem Hebammen empfohlen wird.

Natürlich gibt es noch eine Reihe weiterer Präparate auf dem Markt, die mit dem Wirkstoff Simeticon oder mit ähnlichen Stoffen arbeiten. Die Apotheke vor Ort gibt darüber gerne Auskunft und hat weitere Produkte dieser Art vorrätig.

Am bekanntesten dürfte dabei das Arzneimittel Lefax sein, das der Bayer-Konzern produziert. Ein weiteres ähnliches Produkt ist Espumis von Berlin Chemie. Mit der „Abtei für Kinder Magen-Darm Entspannungs Suspension“ gibt es sogar ein Mittel, das nicht apothekenpflichtig ist und in Drogerien oder sogar in Supermärkten gekauft werden kann.

Alternativen für Babys und Kleinkinder

Bevorzugt man hingegen eher Arzneimittel, die nicht eingenommen, sondern äußerlich angewendet werden, dann bietet sich beispielsweise die Tamany Med Windsalbe oder das Vier Winde Massage Öl von Medesign an. Beide Produkte eignen sich explizit auch für Babys und Kleinkinder.

2 Tipps, um Blähungen vorzubeugen und zu lindern

Am besten ist es natürlich Blähungen im Säuglingsalter zu vermeiden bzw. deren Häufigkeit zu reduzieren. Oder sie zu lindern, wenn sie ganz einfach nicht vermieden werden kann.

Da helfen mitunter ganz simple Hausmittel weiter, die auch schon unsere Großeltern verwendet haben, wenn deren Kinder mit Blähungen zu kämpfen hatten.

Die Prinzipien hinter all diesen kleinen Tricks und Maßnahmen lassen sich alle auf zwei Faktoren beschränken:

  • Wärme
  • Bewegung

1. Wärme

Wärmflaschen und Körnerkissen

So kann beispielsweise eine Wärmflasche auf dem Bauch des Babys schnell zu einer Entspannung im Magen-Darm-Trakt führen. Beachten sollte man dabei allerdings, dass die Wärmflasche nicht zu schwer sein darf. Außerdem muss sie unbedingt in ein dickes Tuch gehüllt werden, um Verbrennungen der Haut zu vermeiden.

Super helfen hier auch Körnerkissen. Das sind Kissen, gefüllt mit Kirschkernen, Weizen- oder Dinkelkörnern. Diese können in der Mikrowelle erwärmt werden und speichern über längere Zeit die Wärme. Meine Schwiegermutter hat uns hier immer ihre Selbstgenähten Körnerkissen geschenkt.

Beachte, auch bei den Körnerkissen, sollte eine Decke oder ein Tuch zwischen der Haut und den Kissen sein.

Körperwärme

Blähungen und die damit verbundenen Schmerzen sind eine neu und überaus unangenehme Erfahrung für Babys. Sie lösen nicht zuletzt Stress und Ängste bei ihnen aus. Beruhigung und das Gefühl von Sicherheit tun also Not. Dafür sind natürlich in erster Linie die Eltern verantwortlich. Körperwärme und viel Körperkontakt erweisen sich praktisch immer als ein gutes Mittel, das Kind zu beruhigen. Das kann auch zu einer entspannteren Nahrungsaufnahme führen, was wiederum zur Folge hat, dass nicht zu viel Luft in den Magen des Kindes gerät.

2. Bewegung

Massage

Eine sanfte Bauchmassage wirkt mitunter ebenfalls wahre Wunder. Sie bringt den Magen-Darm-Trakt in Bewegung führt dazu, dass sich mögliche Schäume dort auf ganz natürliche Weise auflösen.

Tragen

Schlussendlich funktioniert natürlich auch das altbekannte Herumtragen und in den Armen wiegen, damit sich das Kleine schnell wieder beruhigt und sich die Blähungen alsbald in Luft auflösen – oder als nicht mehr gar so schlimm empfunden werden.

Wir verwenden dafür eine Babytragetasche. So kannst du das Kleine direkt und bequem am Körper tragen und auch noch die Arme verwenden.

Fazit

Sab Simplex ist ein wirkungsvolles Arzneimittel zur Behandlungen von Blähungen bei Babys und Kleinkindern. Es eignet sich insbesondere auch dafür, die gefürchteten Dreimonatskoliken in den Griff zu bekommen.

Das Produkt wird zwar nicht auf pflanzlicher Basis hergestellt, sein Wirkstoff Simeticon ist dennoch überaus gut verträglich und wird vom Körper nur kurzzeitig aufgenommen und danach wieder ausgeschieden. Sab Simplexist frei verkäuflich, ein Rezept eines Arztes ist dafür nicht notwendig.

Uns hat es gerade in der Anfangszeit geholfen, die Blähungen unseres Kleinen in den Griff zu kriegen. Von daher geben wir eine klare Gesund-werden-Empfehlung 🙂

 

Veröffentlicht von

Bastian Gläser ist Gründer des gesundwerdenblog.de & Autor der "10 Tipps, um gesund zu bleiben". Er sucht immer neue Wege & Ideen für sich & seine Familie gesund zu sein, bleiben und zu werden. Über seine Erfahrungen schreibt er hier im Blog. Er ist ausserdem ein kleiner Hypochonder & leidenschaftlicher Musiker.

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